Feldversuchsanlage Chemieindustrie

Nutzung der Abwärme einer Säurespaltanlage

Im Januar 2013 wurde im Werk Worms der Firma Evonik Industries die zweite Feldtestanlage in Betrieb benommen. Als Abwärmequelle für den ORC-Prozess steht hier Kühlungsluft aus einer Säurespaltanlage (zur Herstellung von Schwefelsäure), welche eine maximale Temperatur von 350°C aufweist, zur Verfügung.

Die Besonderheit dieser Anlage ist, dass das System in einen komplexen Industrieproduktionsprozess mit hohen Sicherheitsanforderungen integriert und die Anlage in kurzer Zeit, d.h. weniger als vier Monate, installiert und technisch abgenommen wurde.

Aufgrund der beengten Platzverhältnisse mussten der kompakte 30-Fuß-Container und der Verdampfer in einem Abstand von 20 Metern aufgebaut werden. Des Weiteren wurden diese Komponenten so mobil gestaltet, dass sie alle zwei Jahre zwecks Wartungsarbeiten an der Industrieanlage komplett weggenommen werden können. Der Zeitaufwand beträgt dabei nicht mehr als zwei Tage.

Da die Wärme aus dem ORC-Kondensator nicht mehr in einem Heizkreis benutzt werden kann, kommt erstmalig ein Ethanol-Luftkondensator zum Einsatz. Dieser ist selbst im Sommerbetrieb bei 35°C mit einer Leistung von 125% ausgelegt worden, falls ein möglicher Austausch des ORC-Mediums gemacht werden muss und eine höhere Kondensatorleistung benötigt wird. 

Nutzung der Abwärme einer Säurespaltanlage

Im Januar 2013 wurde im Werk Worms der Firma Evonik Industries die zweite Feldtestanlage in Betrieb benommen. Als Abwärmequelle für den ORC-Prozess steht hier Kühlungsluft aus einer Säurespaltanlage (zur Herstellung von Schwefelsäure), welche eine maximale Temperatur von 350°C aufweist, zur Verfügung.

Die Besonderheit dieser Anlage ist, dass das System in einen komplexen Industrieproduktionsprozess mit hohen Sicherheitsanforderungen integriert und die Anlage in kurzer Zeit, d.h. weniger als vier Monate, installiert und technisch abgenommen wurde.

Aufgrund der beengten Platzverhältnisse mussten der kompakte 30-Fuß-Container und der Verdampfer in einem Abstand von 20 Metern aufgebaut werden. Des Weiteren wurden diese Komponenten so mobil gestaltet, dass sie alle zwei Jahre zwecks Wartungsarbeiten an der Industrieanlage komplett weggenommen werden können. Der Zeitaufwand beträgt dabei nicht mehr als zwei Tage.

Da die Wärme aus dem ORC-Kondensator nicht mehr in einem Heizkreis benutzt werden kann, kommt erstmalig ein Ethanol-Luftkondensator zum Einsatz. Dieser ist selbst im Sommerbetrieb bei 35°C mit einer Leistung von 125% ausgelegt worden, falls ein möglicher Austausch des ORC-Mediums gemacht werden muss und eine höhere Kondensatorleistung benötigt wird.